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  • AutorenbildMichaela Perteneder

Motivation entfachen, Resilienz aufbauen

“Der einzige Weg, großartige Arbeit zu leisten, besteht darin, das zu lieben, was du tust.” – Steve Jobs

Resilienz bezieht sich auf die Fähigkeit, Krisen, Rückschläge oder Verluste zu meistern, ohne sich davon dauerhaft unterkriegen zu lassen. Es ist eine Art psychische Widerstandsfähigkeit. Menschen, die resilient sind, betrachten ihr Leben niemals ohnmächtig und hilflos. Motivation spielt eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung von Resilienz.

Motivation ist das, was erklärt, warum Menschen oder Tiere ein bestimmtes Verhalten zu einem gewissen Zeitpunkt beginnen, fortsetzen oder beenden.


  1. Richtung: Motivation ist immer gerichtet. Sie kann uns dazu bewegen, etwas zu erreichen oder uns von bestimmten Zielen abzuwenden.

  2. Intensität: Die Intensität der Motivation beeinflusst, wie stark wir uns für eine Aufgabe engagieren.

  3. Ausdauer: Motivation bestimmt, wie lange wir an einer Aktivität festhalten.

Es gibt verschiedene Theorien zur Motivation, die sich mit den Inhalten und Mechanismen befassen wie beispielsweise die

Bedürfnishierarchie von Abraham Maslow: Diese Theorie besagt, dass Menschen bestimmte Bedürfnisse haben, die ihre Motivation beeinflussen. Grundlegende Bedürfnisse wie Nahrung und Wasser sind wichtiger als höhere Bedürfnisse wie soziale Anerkennung

Behavioristische Theorien: Diese erklären Verhalten ausschließlich durch die Beziehung zwischen Situation und beobachtbarem Verhalten, ohne auf bewusste mentale Zustände einzugehen.

Intrinsische vs. extrinsische Motivation: Intrinsische Motivation entsteht, wenn eine Aktivität an sich selbst interessant oder angenehm ist. Extrinsische Motivation hingegen entsteht, wenn das Ziel eine externe Belohnung ist.


Insgesamt ist Motivation ein faszinierendes Thema, das unser Verhalten und unsere Entscheidungen maßgeblich beeinflusst. Hier sind einige Gründe, warum Motivation wichtig ist, um widerstandsfähig zu bleiben:

Zielorientierung: Motivierte Menschen haben klare Ziele vor Augen. Diese Ziele dienen als Ankerpunkte, wenn sie mit Herausforderungen konfrontiert sind. Die Motivation, diese Ziele zu erreichen, hilft ihnen, trotz Schwierigkeiten weiterzumachen.

Durchhaltevermögen: Motivation gibt uns die Kraft, durchzuhalten, auch wenn es hart wird. Sie ermutigt uns, nicht aufzugeben und nach Lösungen zu suchen, selbst wenn wir vor Hindernissen stehen.

Positives Denken: Motivierte Menschen neigen dazu, positiver zu denken. Sie fokussieren sich auf Lösungen anstelle von Problemen. Dies trägt dazu bei, ihre Resilienz zu stärken.

Emotionale Stabilität: Motivation kann dazu beitragen, emotionale Stabilität aufrechtzuerhalten. Wenn wir motiviert sind, sind wir weniger anfällig für Stress und Angst.

Soziale Unterstützung: Motivierte Menschen suchen oft Unterstützung von anderen. Ein starkes soziales Netzwerk ist ein wichtiger Faktor für Resilienz. Motivation treibt uns dazu an, nach Unterstützung zu suchen und uns mit anderen auszutauschen.


Motivation spielt eine entscheidende Rolle für die Resilienz, also die Fähigkeit, sich nach Rückschlägen zu erholen und widerstandsfähig zu bleiben. Gründe, warum Motivation für Resilienz von Bedeutung ist, sind vielfältig. Es geht um Zielsetzung, Durchhaltevermögen, positives Denken, Stressbewältigung, Selbstwirksamkeit und emotionale Unterstützung. Motivierte Menschen setzen sich klare Ziele und sind bereit, diese trotz Hindernissen zu verfolgen. Diese Entschlossenheit hilft ihnen, auch in schwierigen Zeiten standhaft zu bleiben. Motivation fördert ein positives Denken. Menschen, die motiviert sind, neigen dazu, Herausforderungen als Chancen zu sehen und Lösungen zu finden, anstatt sich von Problemen entmutigen zu lassen. Motivation kann als Puffer gegen Stress wirken. Wenn wir ein Ziel vor Augen haben, sind wir eher bereit, mit Stress umzugehen und uns anzupassen. Dies hilft uns bei der Stressbewältigung. Motivation stärkt das Gefühl der Selbstwirksamkeit. Menschen, die motiviert sind, glauben eher daran, dass sie ihre Ziele erreichen können, was ihre Resilienz erhöht. Motivierte Menschen suchen oft soziale Unterstützung, sei es von Freunden, Familie oder Kollegen. Diese Unterstützung ist wichtig für die psychische Gesundheit und Resilienz.

Insgesamt ist Motivation ein Schlüsselmerkmal für die Fähigkeit, sich von Rückschlägen zu erholen und gestärkt aus schwierigen Situationen hervorzugehen.


Die folgende Kurzgeschichte demonstriert, wie die Kraft der Motivation Resilienz aufbauen kann:

Die Evolution der Führung: Alex und Chris

Einmal, in einem geschäftigen Büro, saßen zwei Führungskräfte: Alex und Chris. Ihre Führungsstile könnten nicht unterschiedlicher sein.

Alex, der Leiter der Marketingabteilung, strahlte Positivität aus. Die Wände seines Büros waren mit motivierenden Zitaten geschmückt, und seine Morgenroutine umfasste Meditation und Zielsetzung. Alex wusste genau, wohin er wollte und warum. Seine Entschlossenheit beeindruckte das Team, das bewunderte, wie er auch bei Rückschlägen unerschütterlich blieb. Herausforderungen sah er als Chancen zum Lernen und Wachsen. Seine Selbstwirksamkeit war ansteckend, und sein Team blühte unter seiner Führung auf. Selbst in stressigen Zeiten bewahrte Alex eine ruhige Haltung und versicherte allen, dass sie auf dem richtigen Weg waren.

Auf der anderen Seite des Büros saß Chris, der Direktor für Betriebsabläufe. Chris kämpfte mit der Motivation. Sein Schreibtisch war überladen, die Wände kahl. Oft kam er zu spät, überwältigt von den Anforderungen des Tages. Im Gegensatz zu Alex fehlten Chris klare Ziele. Er driftete von einer Krise zur nächsten, ohne zu wissen, wohin er steuerte. Der chronische Stress lastete schwer auf ihm. Schlaflose Nächte und endlose To-Do-Listen zehrten an seinen Kräften. Wenn Projekte scheiterten, gab Chris sich selbst die Schuld und versank in Verzweiflung. Sein Team bemerkte die fehlende Richtung und verlor den Glauben. Die Moral sank, die Fluktuation stieg.

Eines Tages lobte der CEO während einer Unternehmensversammlung Alexs Team für ihre Resilienz und herausragenden Ergebnisse. Chris saß hinten und spürte das Gewicht seiner Unzulänglichkeit. Der Kontrast war deutlich: Alex strahlte vor Stolz, während Chris im Stuhl versank.

Der Wendepunkt kam, als das Unternehmen vor einer großen Krise stand. Ein wichtiger Kunde drohte mit Abwanderung, und der Druck war enorm. Alex mobilisierte sein Team, erinnerte sie an ihren gemeinsamen Zweck. Sie brainstormten Lösungen, arbeiteten bis spät in die Nacht und drehten die Situation um. Der Kunde blieb und war beeindruckt von ihrem Engagement.

Währenddessen zog sich Chris weiter zurück. Er erwog sogar, zurückzutreten, überzeugt, als Führungskraft zu versagen. Doch dann stieß er während einer nächtlichen Reflexion auf ein altes Führungsbuch. Es sprach von Resilienz, Selbstwirksamkeit und der Kraft klarer Ziele. Inspiriert beschloss Chris, sich zu ändern. Er suchte einen Mentor, setzte erreichbare Ziele und übte positives Denken. Langsam bemerkte sein Team die Veränderung. Die Moral verbesserte sich, und Projekte begannen zu gelingen.

Am Ende definierten ihre Reaktionen die Führung von Alex und Chris. Alexs Motivation und Resilienz trieben ihn voran, während Chris lernte, dass Motivation keine Luxus ist, sondern eine Notwendigkeit. Und so entwickelten sich in den Fluren des Büros zwei Führungskräfte – einer durch unbeirrbare Entschlossenheit, der andere durch hart erkämpfte Lektionen.


Wenn Menschen demotiviert sind, dann fehlt oder mangelt es ihnen an Motivation. Das heißt, weder eine intrinsische noch eine extrinsische Motivation hilft, selbst gesteckte oder auferlegte Ziele zu erreichen. Es ist wichtig, Motivation aufrechtzuerhalten. Fehlt es an Antrieb kann dies zu  Passivität und Stagnation führen. Wenn es an Motivation mangelt, werden Menschen oft passiv. Sie bleiben auf der Stelle stehen, ohne Fortschritte zu machen. Ohne den Antrieb, etwas zu unternehmen, können sie in einer Sackgasse stecken bleiben. Demotivation führt oft zu Unzufriedenheit. Menschen, die sich nicht motiviert fühlen, sind weniger glücklich und erfüllt. Ohne Motivation verlieren Menschen oft den Fokus auf ihre Ziele. Sie haben Schwierigkeiten, sich auf Aufgaben zu konzentrieren und Prioritäten zu setzen. Demotivierte Menschen sind weniger produktiv. Sie erledigen Aufgaben möglicherweise nur halbherzig oder schieben sie auf. Letztendlich kann der Mangel an Motivation zu Stress, Angst und Frustration führen. Es beeinflusst das allgemeine Wohlbefinden und die Resilienz, welche uns unterstützt bei der Stressbewältigung. Um Demotivation zu überwinden, ist es wichtig, Strategien zur Selbstmotivation zu entwickeln.

Um Ihre wahre Leidenschaft, Motivation und Antrieb zu finden, können Sie folgende Schritte unternehmen:

Selbstreflexion: Nehmen Sie sich Zeit, um über Ihre Interessen, Werte und Ziele nachzudenken. Fragen Sie sich, was Sie wirklich begeistert und erfüllt.

Experimentieren Sie: Probieren Sie verschiedene Aktivitäten und Hobbys aus, um herauszufinden, was Sie am meisten anspricht. Seien Sie offen für neue Erfahrungen und bereit, Ihren Horizont zu erweitern.

Achten Sie auf Ihre Emotionen: Beachten Sie, welche Aktivitäten Sie glücklich machen und Ihnen Energie geben. Das kann ein Hinweis darauf sein, was Sie wirklich motiviert.

Verfolgen Sie Ihre Neugierde: Folgen Sie Ihrer Neugierde und erkunden Sie Themen, die Sie faszinieren. Oft können Leidenschaft und Motivation aus der Vertiefung in ein bestimmtes Thema entstehen.

Setzen Sie sich Ziele: Definieren Sie klare Ziele, die mit Ihren Interessen und Werten übereinstimmen. Das Festlegen von Zielen kann Ihnen helfen, einen klaren Fokus zu entwickeln und Ihre Motivation zu stärken.

Holen Sie sich Feedback: Sprechen Sie mit Freunden, Familie oder Mentoren über Ihre Interessen und Ziele. Externe Perspektiven können Ihnen helfen, Ihre Stärken und Leidenschaften besser zu verstehen.

Indem Sie diese Schritte befolgen und sich aktiv mit Ihren Interessen und Werten auseinandersetzen, können Sie Ihre wahre Leidenschaft, Motivation und Antrieb entdecken. Es ist ein fortlaufender Prozess, der Selbstreflexion, Experimentieren und Wachstum umfasst.


Kennen Sie Ihre Beweggründe? Es lohnt sich, sie zu erforschen ! Denn der einzige Weg, Großartiges mit Leichtigkeit zu vollbringen, besteht darin, das zu lieben, was man tut.

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