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  • AutorenbildMichaela Perteneder

Resilienz im Takt: Wie wir mit Gewohnheiten den Beat halten.

In einem Jahr werden Sie sich wünschen, Sie hätten heute angefangen.


Gewohnheiten prägen unser tägliches Leben. Sie beeinflussen maßgeblich unsere Handlungen, Entscheidungen, Ziele und letztendlich unser Schicksal. Ob es darum geht, gesünder zu essen, regelmäßig Sport zu treiben, produktiver zu arbeiten, oder einen Karriereschritt anzustreben, das Ändern von Gewohnheiten kann eine der größten Herausforderungen sein, mit denen wir konfrontiert werden. Gewohnheiten spielen auch eine tragende Rolle, um resilienter zu werden, um dem Damokles-schwert Burnout zu entgehen.


Resilienz bezeichnet die Fähigkeit eines Individuums, sich in belastenden Lebenssituationen anzupassen und psychisch gesund zu bleiben. Diese Widerstandskraft hängt eng mit unseren Gewohnheiten zusammen.

Hier sind einige Aspekte, die den Zusammenhang verdeutlichen:

Tägliche Routinen und Selbstfürsorge: Gewohnheiten wie regelmäßige Bewegung, ausreichend Schlaf und gesunde Ernährung tragen zur körperlichen und geistigen Gesundheit bei. Eine resilientere Person pflegt diese Gewohnheiten, um ihre Energie zu erhalten und Stress besser zu bewältigen.

Mentale Gewohnheiten und Denkmuster: Resiliente Menschen haben oft positive Denkmuster. Sie betrachten Herausforderungen als Chancen zum Wachstum und suchen nach Lösungen. Die Gewohnheit, optimistisch zu denken und sich auf das Positive zu konzentrieren, stärkt die Resilienz.

Stressbewältigung und Entspannungsgewohnheiten: Resilienz erfordert effektive Stress-bewältigungsstrategien. Gewohnheiten wie Meditation, Atemübungen oder Entspannungs-techniken helfen dabei. Wer regelmäßig solche Techniken anwendet, kann besser mit Stress umgehen und bleibt widerstandsfähiger.

Soziale Gewohnheiten und Unterstützung: Ein starkes soziales Netzwerk ist ein wichtiger Faktor für Resilienz. Gewohnheiten wie regelmäßige Treffen mit Freunden oder Familie bieten emotionale Unterstützung. Resiliente Menschen pflegen diese sozialen Gewohnheiten, um in schwierigen Zeiten auf Unterstützung zählen zu können.

Lern- und Anpassungsgewohnheiten: Resilienz beinhaltet die Fähigkeit, aus Rückschlägen zu lernen und sich anzupassen. Die Gewohnheit, sich neuen Situationen anzupassen, flexibel zu bleiben und aus Erfahrungen zu lernen, fördert die Resilienz.


Insgesamt sind unsere Gewohnheiten entscheidend für unsere psychische Widerstandsfähigkeit. Indem wir bewusst positive Gewohnheiten pflegen und uns von schädlichen Mustern lösen, können wir unsere Resilienz stärken und besser mit den Herausforderungen des Lebens umgehen. Das Ändern von Gewohnheiten ist jedoch mit einigen größeren Schwierigkeiten, die damit einhergehen, verbunden. Doch es ist möglich, diese Herausforderungen zu meistern, sie zu überwinden, damit das Ändern von Gewohnheiten nachhaltig gelingt.


Motivation aufrechterhalten:

Die Motivation kann schnell schwinden, besonders wenn die Ergebnisse nicht sofort sichtbar sind. Um die Motivation aufrechtzuerhalten, ist es hilfreich, sich klare Ziele zu setzen, diese regelmäßig zu überprüfen und kleine Fortschritte zu feiern. Visualisierungstechniken, wie das Erstellen eines Vision Boards, können auch helfen, die Motivation hoch zu halten.

Unklare Ziele oder Strategien:

Ohne klare Ziele und eine gut durchdachte Strategie ist es schwierig, Gewohnheiten erfolgreich zu ändern. Bevor man sich also auf den Weg macht, eine Gewohnheit zu ändern, sollte man sich die Zeit nehmen, um klar zu definieren, was man erreichen möchte, und einen konkreten Plan entwickeln, wie man dorthin gelangen kann.

Zeitmanagement und Priorisierung:

Oftmals scheitert das Ändern von Gewohnheiten an mangelndem Zeitmanagement und schlechter Priorisierung. Es ist wichtig, Zeit für die Umsetzung neuer Gewohnheiten einzuplanen und sie als Priorität zu behandeln. Dies kann bedeuten, andere Aktivitäten zu reduzieren oder zu eliminieren, um Platz für die neuen Gewohnheiten zu schaffen.

Widerstand gegen Veränderungen:

Menschen sind von Natur aus bestrebt, in ihrer Komfortzone zu bleiben, selbst wenn diese Gewohnheiten ungesund oder unproduktiv sind. Um den Widerstand gegen Veränderungen zu überwinden, ist es wichtig, sich bewusst zu machen, warum man die Gewohnheit ändern möchte und welche Vorteile dies mit sich bringt. Das Verständnis für den langfristigen Nutzen kann helfen, den Widerstand zu verringern.

Mangelnde Selbstdisziplin:

Selbstdisziplin ist entscheidend, um neue Gewohnheiten zu etablieren, aber sie kann schwierig sein aufrechtzuerhalten, besonders wenn die Versuchung groß ist. Die Schaffung eines unterstützenden Umfelds, das Vermeiden von Versuchungen und das Erstellen eines klaren Aktionsplans können dabei helfen, die Selbstdisziplin zu stärken.

Umgang mit Rückschlägen:

Rückschläge sind unvermeidlich auf dem Weg zur Veränderung von Gewohnheiten. Es ist wichtig, sie als Teil des Prozesses zu akzeptieren und nicht als Scheitern zu betrachten. Stattdessen sollte man aus Rückschlägen lernen, sich selbst vergeben und den Fokus darauf legen wieder aufzustehen und weiterzumachen.

Sozialer Druck und Umgebungseinflüsse:

Die Umgebung und das soziale Umfeld können einen erheblichen Einfluss darauf haben, ob wir unsere Gewohnheiten ändern können oder nicht. Es kann schwierig sein, gesunde Gewohnheiten beizubehalten, wenn unsere Freunde und Familie ungesunde Verhaltensweisen unterstützen. In solchen Fällen ist es wichtig, Unterstützung zu suchen, sei es durch Gleichgesinnte, Online-Communities oder professionelle Hilfe.

Negative Denkmuster und Selbstzweifel:

Negative Denkmuster und Selbstzweifel können uns davon abhalten, unsere Ziele zu erreichen und neue Gewohnheiten zu etablieren. Es ist wichtig, diese negativen Gedanken zu identifizieren und durch positive Affirmationen und Selbstmotivation zu ersetzen. Das Kultivieren eines positiven Mindsets kann helfen, den Weg zur Veränderung zu erleichtern.


Versuchen Sie Ihren Weg zu finden oder lassen sie sich von dieser Kurzgeschichte inspirieren:


In einem modernen Glasbüro hoch über der Stadt saß SIE, eine erfolgreiche Führungskraft. Sie hatte alles erreicht, was sie sich vorgenommen hatte: den C-Suite-Posten, Anerkennung und finanzielle Stabilität. Doch in letzter Zeit spürte sie die Erschöpfung. Die langen Arbeitsstunden, der ständige Druck und die ständige Erreichbarkeit hatten ihren Tribut gefordert. Sie wusste, dass sie so nicht weitermachen konnte. SIE begann, ihre Gewohnheiten zu hinterfragen. Sie setzte sich hin und schrieb ihre Ziele auf: mehr Zeit für sich selbst, bessere Work-Life-Balance und vor allem Resilienz. Sie wollte nicht länger am Rande des Burnouts leben. SIE suchte nach passenden Strategien. Sie begann, regelmäßig zu meditieren, um ihren Geist zu beruhigen. Sie strukturierte ihre Arbeitstage neu, um Pausen einzulegen und sich zu erholen. Sie lernte, “Nein” zu sagen und Prioritäten zu setzen. SIE fand ihre Motivation in der Vorstellung, dass sie durch diese Veränderungen nicht nur sich selbst, sondern auch ihr Team besser führen konnte. Sie wollte ein Vorbild sein und zeigen, dass Erfolg und Wohlbefinden Hand in Hand gehen können. Es war nicht immer einfach. Es gab Tage, an denen SIE in alte Muster zurückfiel. Doch sie erinnerte sich an ihre Ziele und kämpfte weiter. Sie lernte aus ihren Fehlern und passte ihre Strategien an. SIE suchte Hilfe bei Freunden und Kollegen. Sie teilte ihre Herausforderungen und fand Unterstützung. Gemeinsam entwickelten sie Techniken, um mit Stress umzugehen und resilienter zu werden. SIE lernte, dass es okay war, nicht alles zu schaffen. Sie setzte klare Prioritäten und delegierte Aufgaben. Sie fand heraus, dass sie produktiver war, wenn sie sich auf das Wesentliche konzentrierte. Es war ein langer Weg, aber SIE schaffte es. Sie fand ihre Resilienz, ihre innere Stärke. Sie führte nicht nur ihr Team besser, sondern auch sich selbst. Und wenn sie jetzt aus dem Fenster ihres Büros blickte, sah sie nicht nur die Stadt, sondern auch die Möglichkeiten, die vor ihr lagen.

Und so endet die Geschichte: Mit einer Frau, die ihre Gewohnheiten änderte, um ihre Ziele zu erreichen, resilienter zu werden und Burnout zu vermeiden. Eine Frau, die es geschafft hat.


Das Ändern von Gewohnheiten ist keine leichte Aufgabe, aber es ist möglich, mit Entschlossenheit, Selbstreflexion und einem klaren Plan. Indem man die größten Schwierigkeiten erkennt und entsprechend handelt, kann man die Kunst der Veränderung meistern und ein Leben führen, das den eigenen Werten und Zielen entspricht. 


Stellen Sie sich zuletzt die Frage, was passiert, wenn sie Gewohnheiten nicht ändern? Was passiert, wenn es nicht gelingt, Gewohnheiten zu ändern und das gewünschte Ziel zu erreichen? Welche verschiedene Konsequenzen treten auf?

Allen voran stehen Frustration und Enttäuschung. Wenn trotz Bemühungen sie Gewohnheiten nicht ändern können, werden sie wahrscheinlich frustriert und enttäuscht sein. Das Gefühl, auf der Stelle zu treten und keine Fortschritte zu sehen, kann demotivierend sein. Unveränderte Gewohnheiten können zu Blockaden führen. Sie könnten sich in einem Teufelskreis aus alten Verhaltensweisen befinden, der sie daran hindert, neue Wege zu gehen. Dies führt zu verfehlten Zielen. Wenn sie Gewohnheiten nicht anpassen, könnten Ziele unerreichbar bleiben. Sie könnten sich weiterhin von deinem gewünschten Ergebnis entfernen, anstatt näher heranzukommen. Noch dazu trägt das zu verletztem Selbstvertrauen bei. Das Scheitern beim Ändern von Gewohnheiten kann Selbstvertrauen beeinträchtigen. Sie könnten beginnen, an ihren Fähigkeiten zu zweifeln und sich selbst als inkompetent empfinden. Psychologen haben festgestellt, dass das Verfolgen negativer Ziele mit einem Gefühl von Inkompetenz, niedrigerem Selbstbewusstsein und geringerer Zufriedenheit einhergeht.


Um erfolgreich Gewohnheiten zu ändern, ist es wichtig, Strategien zu entwickeln, die zu Ihnen passen. Identifizieren sie mögliche Auslöser für ihr Verhalten und arbeiten sie daran, diese zu erkennen. Geben sie nicht auf, wenn es nicht sofort klappt, sondern seien sie geduldig mit sich selbst. Manchmal braucht es Zeit und mehrere Versuche, um alte Gewohnheiten zu überwinden.


In einem Jahr werden Sie sich wünschen, Sie hätten heute angefangen!

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